Am 27. September 2026 entscheiden die Stimmberechtigten über zwei nationale und zwei kantonale Vorlagen. Der KGV-Vorstand hat die vier Abstimmungsvorlagen eingehend geprüft und gibt dazu entsprechende Abstimmungsempfehlungen ab.
Das Budget 2027 und der KEF 2027–2030 präsentieren sich auf den ersten Blick solide. Bei genauerer Betrachtung zeigen sich jedoch zunehmend problematische Entwicklungen: Der Staatsaufwand wächst weiter, der Personalbestand nimmt deutlich zu, die Verschuldung steigt und Zürich verliert im interkantonalen Vergleich an Ressourcenstärke. Für den KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) ist deshalb klar: Das Ausgaben- und Personalwachstum muss gebremst, Investitionen müssen konsequent priorisiert und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Zürich gestärkt werden.
Die Zürcher Stimmbevölkerung hat die beiden linken Wohn-Initiativen deutlich verworfen. Damit setzt sie ein klares Zeichen gegen zusätzliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt. Der KMU- und Gewerbeverband des Kantons Zürich (KGV) ist erfreut über dieses deutliche Verdikt. Besonders die Wohnschutz-Initiative hätte gravierende negative Folgen für das Baugewerbe gehabt.