Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) spielt eine wichtige Rolle für kleine und mittlere Unternehmen im Kanton Zürich. Er ist die zentrale Anlaufstelle für KMU und setzt sich aktiv für die Interessen seiner über 17'500 Mitglieder ein.
Ob Handwerk, Bau, Produktion, Handel, Forschung, Hotel- und Gastgewerbe oder Dienstleitungen: Durch die Bündelung von Meinungen und Anliegen stärkt der KGV die Stimme der KMU-Wirtschaft und sorgt dafür, dass diese in politischen und wirtschaftlichen Belangen Gehör finden.
Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) nimmt das Ergebnis der Abstimmung zur SRG-Initiative zur Kenntnis und bedauert den ablehnenden Entscheid der Stimmbevölkerung. Für viele KMU bleibt damit eine doppelte Belastung bestehen. Aus Sicht des KGV geht die vom Bundesrat vorgeschlagene Lösung zu wenig weit – notwendig ist eine vollständige Befreiung der KMU von der SRG-Abgabe.
Am 8. März 2026 stimmt die Schweiz über mehrere wirtschaftsrelevante Vorlagen ab. Der KGV sagt Ja zur SRG-Initiative, weil KMU von einer ungerechtfertigten Doppelbelastung durch die Medienabgabe entlastet würden. Zur Klimafonds-Initiative empfiehlt der KGV Nein, da die Initiative einen teuren Subventionsfonds und steigende Abgaben bringen würde. Bei der Individualbesteuerung sowie bei der Initiative «Bargeld ist Freiheit» verzichtet der KGV auf eine Parole und überlässt die Gewichtung den Stimmberechtigten.
Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) nimmt die im Rahmen der Budgetdebatte 2026 beschlossene Senkung des kantonalen Steuerfusses um drei Prozentpunkte auf 95 Prozent verhalten positiv zur Kenntnis. Allerdings wäre eine Senkung um fünf Prozent möglich gewesen. Denn angesichts der seit Jahren hohen Überschüsse hätte sich der Kanton Zürich einen mutigeren Schritt problemlos leisten können.