Das Budget 2027 und der KEF 2027–2030 präsentieren sich auf den ersten Blick solide. Bei genauerer Betrachtung zeigen sich jedoch zunehmend problematische Entwicklungen: Der Staatsaufwand wächst weiter, der Personalbestand nimmt deutlich zu, die Verschuldung steigt und Zürich verliert im interkantonalen Vergleich an Ressourcenstärke. Für den KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) ist deshalb klar: Das Ausgaben- und Personalwachstum muss gebremst, Investitionen müssen konsequent priorisiert und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Zürich gestärkt werden.
Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) freut sich über die Zustimmung des Kantonsrats zur Mobilitätsinitiative. Ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort wie der Wirtschaftsraum Zürich ist auf eine leistungsfähige und funktionierende Infrastruktur für alle Verkehrsträger angewiesen.
Das Jahr 2025 bringt bedeutende Gesetzesänderungen mit sich, die für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von Relevanz sind. Besonders im Fokus stehen Anpassungen im Bereich der Mehrwertsteuer (MWST), der Bekämpfung missbräuchlicher Konkurse den Sozialversicherungen, der Erhöhung des Rentenalters für Frauen und die Anpassung der Wertfreigrenze.
Ein breites Bündnis aus Vertreterinnen und Vertretern von SVP, FDP, GLP und die Mitte, dem KGV sowie zahlreichen Verbänden hat die «Allianz für einen starken Standort Zürich» lanciert, um sich im kommenden Abstimmungskampf gemeinsam für die Steuervorlage zu engagieren.
Der Kantonsrat hat am 23. September den zweiten Schritt der Steuervorlage 17 verabschiedet und plant, den Gewinnsteuersatz für Unternehmen von 7 auf 6 Prozent zu senken. Dieser Schritt ist von grosser Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Zürich, kommt jedoch leider sehr spät. Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich unterstützt die Vorlage ohne Vorbehalte
Die Verbände des Forum Zürich müssen mit grosser Enttäuschung feststellen, dass der Stadtrat Zürich die getroffene Vereinbarung betreffend die Verkehrsbeschränkungen während der UCI Rad- und Para-Cycling-WM 2024 nicht einhält. Die Vertragspartner und die vielen betroffenen KMU in und um Zürich werden von der Stadt Zürich hintergangen. Der KGV ist empört über das Vorgehen der Stadt Zürich und fordert eine sofortige Korrektur.