Die Zürcher Stimmbevölkerung hat die beiden linken Wohn-Initiativen deutlich verworfen. Damit setzt sie ein klares Zeichen gegen zusätzliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt. Der KMU- und Gewerbeverband des Kantons Zürich (KGV) ist erfreut über dieses deutliche Verdikt. Besonders die Wohnschutz-Initiative hätte gravierende negative Folgen für das Baugewerbe gehabt.
Die Revision des bisherigen Entlastungsgesetzes war längst überfällig. Der KGV bedauert jedoch, dass der Regierungsrat und der Kantonsrat auch im zweiten Anlauf die Chance verpasst haben, das neue Gesetz über die Standortförderung und Unternehmensentlastung (SFUEG) griffiger zu gestalten.
Am 18. Mai stimmt die Zürcher Stimmbevölkerung über die Steuervorlage ab Der zweite Umsetzungsschritt der Steuervorlage 17 sieht eine moderate Senkung der Gewinnsteuern für Unternehmen von 7 auf 6 Prozent vor. Das ist ein kleiner, aber entscheidender Schritt, um den anhaltenden Wegzug von Unternehmen aus dem Kanton zu stoppen.
Die hohen Gewinnsteuern im Kanton Zürich (nur der Kanton Bern hat noch höhere Steuern!) zwingen immer mehr Unternehmen dazu, in die umliegenden Kantone abzuwandern. Mit der Steuervorlage haben wir aber die einmalige Gelegenheit, die Steuerbelastung für Unternehmen im Kanton Zürich massvoll zu senken. Diese Chance für einen starken Kanton Zürich gilt es zu nutzen.