Die Initiative verlangt, dass Kanton und Gemeinden aktiv für mehr günstigen und klimafreundlichen Wohnraum sorgen und dafür unter anderem eine staatliche Wohnbauanstalt mit einem Startkapital von 500 Millionen Franken gründen. Der Gegenvorschlag verfolgt hingegen einen zurückhaltenderen Ansatz und zielt darauf ab, vor allem die Rahmenbedingungen zu verbessern, etwa durch schnellere Verfahren, ohne dass der Staat selbst als Bauherr auftritt.
Meinung KGV: Es handelt sich um einen unnötigen Eingriff des Staates in den Wohnungsmarkt. Der Kanton würde zum aktiven Marktteilnehmer. Die staatliche Wohnbauanstalt würde KMU direkt konkurrenzieren und müsste sich keinem Wettbewerb stellen, da er auf Steuergelder zurückgreifen kann.
Mit der Initiative wird der Kanton Zürich ein aktiver Akteur im Immobilienmarkt. Ausgestattet durch Steuergelder von 500 Mio. Franken und anschliessend weiteren Geldern müsste die staatliche Wohnbauanstalt Wohnungen kaufen und bauen. Mit der Initiative wird es nicht mehr Wohnungen geben. Im Gegenteil, wenn der Kanton baut, geht es meist länger und es wird teurer. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Lage auf dem angespannten Wohnungsmarkt mit dieser Initiative verbessert wird.
Der Gegenvorschlag sorgt dafür, die Rahmenbedingungen für das Wohnen zu verbessern. Ziel dabei ist, dass schneller und dichter gebaut werden kann. Der Gegenvorschlag definiert, was der Staat tun soll, nicht wie
Parole: Nein zur Initiative, Ja zum Gegenvorschlag