166. Generalversammlung des KGV kann am 29. Oktober nicht stattfinden

Der Bundesrat hat heute Mittwoch beschlossen, ab morgen Donnerstag lediglich maximal 50 Personen für Veranstaltungen zuzulassen. Der KGV hat alleine schon 160 stimmberechtigte Organisationen. Mit dieser Auflage sind wir deshalb nicht mehr im Stande, eine statutenkonforme Generalversammlung in einem würdigen Rahmen abzuhalten.

Wir teilen Ihnen somit mit, dass die KGV-Generalversammlung von morgen Donnerstag, den 29. Oktober offiziell abgesagt wird.

Nach dem Entscheid des Bundesrates: Der KGV warnt vor weitergehenden kantonalen Massnahmen

Mit neuen Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Epidemie, welche für die ganze Schweiz gelten, hat der Bundesrat am gestrigen Sonntag ein Zeichen gesetzt. Dieses war angesichts der steigenden Fallzahlen wohl unausweichlich. Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) ruft den Regierungsrat des Kantons Zürich auf, keine weitergehenden Massnahmen zu beschliessen. Es braucht nun ein Monitoring der bestehenden Massnahmen um feststellen zu können, ob die Verschärfungen greifen und wie wirkungsvoll die Massnahmen sind. Ein kantonales Verbot von Grossanlässen lehnt der KGV ab.

Abstimmung vom 27. September - Ein schmerzhafter Sonntag für die KMU

Das Stimmvolk hat sich mit der Zustimmung zum 2-wöchigen Vaterschaftsurlaub für den Ausbau von Sozialleistungen auf Kosten der KMU entschieden. Dies ist gerade in Anbetracht der Covid-Krise eine weitere schlechte Nachricht für die Zürcher KMU. Ein weiterer Wehrmutstropfen für die Wirtschaft ist das Nein zum Kinderdrittbetreuungskosten-Abzug. Gut ausgebildete Frauen bleiben weiterhin dem Arbeitsmarkt fern, da es sich für sie wegen der steuerlichen Mehrfachbelastung vielfach nicht lohnt, arbeiten zu gehen. Mit dem doppelten Ja zu den beiden Zürcher Vorlagen (Strassengesetz und Soziallastenausgleich) droht dem Kanton Zürich eine massive Zusatzverschuldung. Zudem wird dem kantonalen Strassenfonds, welcher für die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur im Kanton Zürich und somit für die Wirtschaft entscheidend ist, wichtige Gelder fehlen.

Corona-Massnahmen: Zürcher Regierung agiert weiter übervorsichtig

Mit der heute verlängerten generellen Maskenpflicht für die Geschäfte im ganzen Kanton Zürich zeigt der Regierungsrat, dass er nicht gewillt ist, auf die Anliegen der KMU-Wirtschaft einzugehen. Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) zeigt sich enttäuscht über die heute verlängerten Massnahmen. Der Forderung aus dem Gewerbe, die Maskenpflicht differenziert nach klar verständlichen Kriterien anzuwenden, ist die Zürcher Regierung nicht nachgekommen. Gesundheitspolitik wird nach wie vor höher gewichtet als das Wohlergehen der Wirtschaft und somit der vielen KMU.

Stadtrat Wolff missbraucht Beteiligungsverfahren Bellerivestrasse als Feigenblatt

Stadtrat Richard Wolff hat mit seinem Vorpreschen an der Bellerivestrasse das ganze Beteiligungsverfahren als Alibiübung enttarnt. In seiner Gegenwart getroffene und protokollierte Abmachungen wurden gebrochen. Mangels echter Einflussmöglichkeiten ziehen sich die unterzeichnenden Verbände geschlossen aus dem Beteiligungsverfahren zurück. Überdies hat sein Departement fälschlicherweise versucht, den Eindruck zu erwecken, der Kahlschlag an der Bellerivestrasse sei mit dem Kanton koordiniert worden.

Maskenpflicht im Kanton Zürich – Regierungsrat schiesst über das Ziel hinaus

Gesundheits- und Wirtschaftspolitik müssen in der aktuellen Corona-Pandemie Hand in Hand gehen. Diese Stossrichtung ist für den KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) zentral und somit unbestritten. Jedoch sollten die Massnahmen seitens Politik stets verhältnismässig sein und dürfen der Wirtschaft keinen zusätzlichen Schaden zufügen. Mit generellen Maskenpflicht für Einkaufsläden, Shoppingcenter und Märkte ab dem 27.8.2020 schiesst der Regierungsrat über das Ziel hinaus.
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News

Testen in den Unternehmen – Kanton Zürich verbessert den Ablauf & Quarantäneregelung

Die Betriebstestungen sind im Kanton Zürich angelaufen. Bereits mehr als 1300 Unternehmen nehmen daran teil. Der Kanton Zürich hat sein Testregime diese Woche merklich verbessert. KMU, welche ihre Mitarbeiter regelmässig testen, können von erleichterten Quarantänebedingungen und in der Stadt Zürich von einem Abholdienst profitieren.

Härtefall-Programm im Kanton Zürich - 3. Runde gestartet

Der Kanton Zürich hat am 21. April 2021 die 3. Runde Härtefall-Hilfen gestartet. Zuerst haben betroffene Unternehmen mit einem Umsatz bis zu 5 Mio. Franken die Möglichkeit, ein Gesuch einzureichen. Statt wie bisher mit dem Stichdatum 1. März 2020 können neu auch Unternehmen ein Gesuch stellen, die vor dem 1. Oktober 2020 gegründet wurden.

Öffnungsschritte des Bundesrates: Dies gilt ab dem 19. April für die Wirtschaft

Der Bundesrat hat am 14. April 2021 einen weiteren Öffnungsschritt beschlossen. Ab dem 19. April gelten neue Regeln für Restaurants, Fitnesscenter, Veranstaltung usw. Hier finden Sie die wichtigsten Punkt und Unterlagen.

Bundesrat geht zu wenig weit – weitergehende Öffnungen mit gezieltem Schutz wäre bessere Pandemiebekämpfung

Für den KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) gehen die heutigen Entscheide des Bundesrates zu wenig weit. Das Festhalten an der Homeoffice-Pflicht ist ein klarer Fehler. Der KGV begrüsst, dass der bisherige Grundsatz «teil geschlossen» = «ganz geschlossen» bei der Berücksichtigung der Härtefall-Hilfen weitergeführt wird.