99-Prozent-Initiative brandgefährlich für KMU

Am 26. September stimmen wir über die Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» der Jungsozialisten ab. Die sogenannte 99-%-Initiative will Kapitaleinkommen massiv höher besteuern, ab einem noch unklaren Betrag sogar zu 150 Prozent. Gerade für KMU, Familienunternehmen und Start-Ups wären die Folgen schwerwiegend. Die Investitionsmöglichkeiten würden empfindlich eingeschränkt. Das hemmt Innovation und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Vorgehen des Bundesrats: Zögerlich und zaghaft

Das heute skizzierte Vorgehen des Bundesrats ist für den KMU- und Gewerbeverband zu zögerlich und zu zaghaft. Die aktuelle Situation mit ausreichend Impfmöglichkeiten und sehr wenigen Hospitalisierungen wäre eigentlich der Startpunkt, die Normalisierungsphase der Pandemiebekämpfung ohne Wenn und Aber einzuläuten. Denn nach wie vor sind ganze Branchen von Einschränkungen des Bundes betroffen. Der KGV fordert, dass spätestens per 1. September Schluss sein muss mit den Massnahmen.

Homeoffice-Regime des Bundesrates für KMU nicht praktikabel

Der KGV begrüsst den Entscheid des Bundesrates, den Gastronomiebetrieben die Öffnung auch in Innenräumen zu erlauben. Auch die Anpassung der Quarantäneregelung ist richtig. Sie dürfte Erleichterungen für Tourismus und Hotellerie bringen. Die Verknüpfung der Aufhebung der Homeoffice-Pflicht an repetitive Tests lehnt der KGV hingegen ab, da diese für viele KMU nicht praktikabel ist.
Subscribe to

News

Umgang mit ausserordentlichen Preiserhöhungen

Im Umgang mit ausserordentlichen Preiserhöhungen, beispielsweise bedingt durch kriegerische Ereignisse (z. B. Ukraine) oder Folgen der Corona-Krise, muss einiges beachtet werden. Der sgv hat ein nützliches Faktenblatt zusammengestellt.

168. KGV-Generalversammlung fand in Regensdorf statt

Nach einer Corona-bedingten Durststrecke fand das Zürcher Gewerbe wieder zusammen für die 168. Generalversammlung des KGV.

Elternzeit-Initiative vom 15. Mai – um was geht es?

Am 15. Mai 2022 wird im Kanton Zürich über die kantonale Volksinitiative "für eine Elternzeit (Elternzeit-Initiative) abgestimmt. Um was geht es eigentlich? Wie gross ist die Betroffenheit für die Wirtschaft und insbesondere für die KMU? Eine Übersicht.

Stimmen aus der Wirtschaft zur Elternzeit-Initiative

Hört man sich bei den Unternehmen um, kommt immer die gleiche Antwort. Eine derartige Ausdehnung der Elternzeit (von 16 auf 36 Wochen) sprengt den für die Unternehmen zumutbaren Rahmen. Hier Stimmen aus der Wirtschaft – vom Kleinstunternehmen bis zum grossen Konzern mit internationalem Tätigkeitsfeld.