Anpassungen bei der Kurzarbeit

Der Bundesrat hat entschieden, das vereinfachte Verfahren für die Kurzarbeit bis Ende 2020 zu verlängern. Diese Massnahme soll verhindern, dass sich die Auszahlungen von Kurzarbeitsentschädigungen für die Unternehmen massiv verzögern. Dennoch gibt es einige Änderungen, welche für betroffene Unternehmen von Relevanz sind.

KMU schützen, nicht schwächen - KGV lehnt wirtschaftsfeindliche Abstimmungsvorlagen ab

Der Vorstand des KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) hat am 2. Juli die restlichen Parolen für die Volksabstimmung vom 27. September 2020 gefasst. Dabei wird die Änderung des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft (Erwerbsersatzgesetz, EOG) abgelehnt. Ein staatlich verordneter Vaterschaftsurlaub auf Kosten der KMU ist für die Betriebe nicht tragbar, während der Corona-Wirtschaftskrise gar verantwortungslos. Mit der Beschaffung neuer Kampflugzeuge soll die Sicherheit unseres Landes erhöht werden. Sicherheit ist die Grundvoraussetzung für einen prosperierenden Wirtschaftsstandort. Der KGV-Vorstand sagt Ja zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge. Die wirtschaftsfeindliche "Unternehmens-Verantwortungs-Initiative" wird zur Ablehnung empfohlen.

Corona-Entschädigung für Arbeitnehmende in arbeitgeberähnlicher Stellung im Eventbereich

​​​​​​​Geschäftsführende Gesellschafter einer AG, GmbH oder Genossenschaft sowie ihr mitarbeitender Ehepartner oder eingetragener Partner mit einem AHV-pflichtigen Erwerbseinkommen zwischen CHF 10'000.- und CHF 90'000.- im Jahr 2019 können neu ebenfalls Corona-Entschädigung beantragen.

KGV begrüsst Verlängerung und Ausweitung der Covid19- Unterstützungsmassnahmen für die KMU

Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) begrüsst die Massnahmen des Bundesrates, den Corona-Erwerbsersatz der direkt oder indirekt von Massnahmen gegen das Corona-Virus betroffenen Selbständigerwerbenden bis zum 16. September zu verlängern. Dass nun auch die in ihrer eigenen Firma angestellten Personen in der Event- und Veranstaltungsbranche Erwerbsersatz beanspruchen können, ist ein wichtiger Schritt für die Erhaltung vieler KMU im Kanton Zürich.

Der 1. Mai soll in Zürich ausnahmsweise zum Arbeitstag werden

Die Dienstleistungsunternehmen, welche am 27. April den Betrieb wiedereröffnen können, sollten auch im Kanton Zürich ihr Geschäft am 1. Mai offenhalten dürfen. Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) ruft die Zürcher Regierung auf, sich dem Kanton Thurgau anzuschliessen und pauschale Ausnahmebewilligung zu erteilen, um am «Tag der Arbeit» arbeiten zu dürfen.
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Nach dem Entscheid des Bundesrates: Der KGV warnt vor weitergehenden kantonalen Massnahmen

Mit neuen Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Epidemie, welche für die ganze Schweiz gelten, hat der Bundesrat am gestrigen Sonntag ein Zeichen gesetzt. Dieses war angesichts der steigenden Fallzahlen wohl unausweichlich. Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) ruft den Regierungsrat des Kantons Zürich auf, keine weitergehenden Massnahmen zu beschliessen. Es braucht nun ein Monitoring der bestehenden Massnahmen um feststellen zu können, ob die Verschärfungen greifen und wie wirkungsvoll die Massnahmen sind. Ein kantonales Verbot von Grossanlässen lehnt der KGV ab.

Abstimmung vom 27. September - Ein schmerzhafter Sonntag für die KMU

Das Stimmvolk hat sich mit der Zustimmung zum 2-wöchigen Vaterschaftsurlaub für den Ausbau von Sozialleistungen auf Kosten der KMU entschieden. Dies ist gerade in Anbetracht der Covid-Krise eine weitere schlechte Nachricht für die Zürcher KMU. Ein weiterer Wehrmutstropfen für die Wirtschaft ist das Nein zum Kinderdrittbetreuungskosten-Abzug. Gut ausgebildete Frauen bleiben weiterhin dem Arbeitsmarkt fern, da es sich für sie wegen der steuerlichen Mehrfachbelastung vielfach nicht lohnt, arbeiten zu gehen. Mit dem doppelten Ja zu den beiden Zürcher Vorlagen (Strassengesetz und Soziallastenausgleich) droht dem Kanton Zürich eine massive Zusatzverschuldung. Zudem wird dem kantonalen Strassenfonds, welcher für die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur im Kanton Zürich und somit für die Wirtschaft entscheidend ist, wichtige Gelder fehlen.

Corona-Massnahmen: Zürcher Regierung agiert weiter übervorsichtig

Mit der heute verlängerten generellen Maskenpflicht für die Geschäfte im ganzen Kanton Zürich zeigt der Regierungsrat, dass er nicht gewillt ist, auf die Anliegen der KMU-Wirtschaft einzugehen. Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) zeigt sich enttäuscht über die heute verlängerten Massnahmen. Der Forderung aus dem Gewerbe, die Maskenpflicht differenziert nach klar verständlichen Kriterien anzuwenden, ist die Zürcher Regierung nicht nachgekommen. Gesundheitspolitik wird nach wie vor höher gewichtet als das Wohlergehen der Wirtschaft und somit der vielen KMU.

Generelle Maskenpflicht führt zu Einbussen bei Zürcher KMU

Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) muss vermehrt feststellen, dass die vom Zürcher Regierungsrat verhängte generelle Maskenpflicht zu klaren Einbussen und tieferen Kundenfrequenzen bei den KMU geführt hat. Der KGV fordert den Regierungsrat auf, aktiv zu werden und die KMU von der Maskenpflicht zu befreien.