Mehr Mittel für Zürcher Härtefallprogramm – Regierung entscheidet mit Weitsicht

Mit dem heutigen Entscheid der Regierung des Kantons Zürich zeigt diese Weitsicht in der Bewältigung der Krise für die durch die staatlichen Massnahmen stark betroffenen Unternehmen. So hat der Regierungsrat neben zusätzlichen Geldern für die 2. Härtefallrunde, welche dringend benötigt werden, auch bereits Mittel für eine 3. Härtefallrunde vorgesehen. Der KMU- und Gewerbeverband begrüsst das Vorgehen der Zürcher Regierung. Es ist richtig, dass der Kanton jetzt gehandelt und nicht auf die Entscheide des eidg. Parlaments gewartet hat. Denn für viele Unternehmen kommt bereits die heutige Hilfe zu spät.

Sehr viele KMU sind bis auf weiteres von den staatlich verordneten Lockdowns in ihrer Arbeitsausübung massiv eingeschränkt. Ganze Branchen befinden sich nach wie vor in einer Abwärtsspirale ohne Perspektiven, welche gefährliche Ausmasse annimmt. Die Mittel aus den bisherigen Härtefallprogrammen werden für diese Unternehmen nicht ausreichen, um ihr Überleben zu sichern. So braucht es schnellstmöglich ein 3. Härtefall-Programm auf Stufe Bund mit angepassten Kriterien und klar tieferen Hürden. Die Politik ist dies den betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmer schuldig.

Für den KGV ist klar: Alle die durch die staatlichen Massnahmen betroffenen Unternehmen sollen fair entschädigt werden. So müssen aus Sicht des KGV beispielsweise auch Unternehmen Härtefall-Gelder bekommen, welche nach dem 1. März 2020 gegründet worden sind. Die auszuweisenden Umsatzeinbussen (bisher 40%) müssen einerseits gesenkt und die Höchstgrenzen der Beiträge muss anderseits erhöht werden.