Corona: Wichtige Infos & News für KMU

Aktuelle KGV-Gesamtübersicht der KMU-Unterstützungsmassnahmen 

Hier finden Sie die aktuellste Version der KGV-Übersicht mit allen relevanten Informationen, Ansprechpersonen und Links zu den Massnahmen des Bundesrats:
Version vom 30.3.2020

Archiv:
Version vom 26.3.2020
Version vom 25.3.2020
Version vom 24.3.2020

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News vom 1. April - Bundesrat bestätigt bisherige Strategie und prüft gezielte Ausweitung der Unterstützungsleistungen

Der Bundesrat hat am 1. April 2020 seine bisherige Strategie bestätigt und beschlossen, rasch eine gezielte Verlängerung oder Ausweitung von Unterstützungsleistungen zu prüfen. Mit der Fortführung und der gezielten Optimierung der bisherigen Strategie sollen die Beschäftigung erhalten, Löhne gesichert, Selbstständige aufgefangen und Insolvenzen aufgrund von Liquiditätsengpässen verhindert werden.

Weiter wird das EDI (BSV) beauftragt, zusammen mit dem EFD (EFV) und dem WBF (SECO) eine Unterstützung im Sinne einer Abfederung von Härtefällen für Selbständige bis zum 8. April 2020 zu prüfen, die sich durch den weitgehenden Stillstand der Wirtschaft mit Erwerbseinbussen konfrontiert sehen, obwohl ihre Erwerbstätigkeit nicht verboten ist.

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Empfehlung vom 31.3.2020: COVID-19 – Was ist jetzt am Wichtigsten / Webinar von BDO

Angesichts der Coronavirus-Pandemie treffen die Unternehmensleiter Vorsichtsmassnahmen und arbeiten rund um die Uhr daran, Aktionspläne zur Minderung von Risiken und deren Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb zu formulieren – wobei es gleichzeitig die Bedürfnisse der Kunden und anderer Interessengruppen zu erfüllen gilt.

Der KGV empfiehlt seinen Mitgliedern die Unterlagen der Firma BDO*:
Leitfaden: Covid 19 – Was ist nun am Wichtigsten?
Artikel: Coronavirus und seine wirtschaftlichen Folgen
Webinar zum Thema Arbeitsrecht & Kurzarbeit

*BDO ist eine der führenden Wirtschaftsprüfungs-, Treuhand- und Beratungsgesellschaften der Schweiz und Hauptsponsor des KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich.

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News vom 31.3.2020 - Merkblatt zur Corona-Erwerbsersatzentschädigung der SVA Zürich

Haben Sie einen Erwerbsausfall wegen der behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus? Der Bundesrat hat gezielte Entschädigungen eingeführt. Auf dem Merkblatt der SVA Zürich finden Sie alle wichtigen Informationen zum Vorgehen.

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News vom 27.3.2020 - Fristen bei Zahlungsrückständen bei Wohn- und Geschäftsmieten auf 90 Tage verlängert
Unter den gegenwärtigen Umständen ist das Risiko eines Zahlungsrückstands bei Mietzinsen für Wohn- und Geschäftsräume und infolgedessen dasjenige der Androhung sowie des Aussprechens einer Kündigung stark erhöht. Um den Druck zu reduzieren, verlängert der Bundesrat die Frist von Artikel 257d Absatz 1 OR bei Wohn- und Geschäftsmieten von 30 auf 90 Tage, sofern die Mieterinnen und Mieter aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus mit der Bezahlung der Mietzinse in Rückstand geraten. Die Fristverlängerung gilt für Mieten und Nebenkosten, die zwischen dem 13. März und dem 31. Mai 2020 fällig werden. Parallel dazu verlängert er die Frist zur Zahlung fälliger Pachtzinse gemäss Artikel 282 Absatz 1 OR für Pächterinnen und Pächter von 60 auf 120 Tage unter den gleichen Bedingungen.

Aufgrund der schwierigen Lage insbesondere von vielen Geschäftsmietern hat Bundesrat Guy Parmelin am 24. März 2020 eine Task Force unter der Leitung des Direktors des Bundesamts für Wohnungswesen BWO eingesetzt. Die Task Force vereinigt Verwaltung, Mieter- und Vermieterorganisationen, Immobilienwirtschaft sowie Städte und Kantone und wird dem Bundesrat bei Bedarf weitere Massnahmen vorschlagen.

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News vom 26.3.2020 - sgv fordert Gleichbehandlung der Unternehmen
Für direkt von der Schliessung betroffene Unternehmen hat der Bundesrat eine Entschädigung eingeführt. Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmen erhalten eine Entschädigung aus der Erwerbsersatzordnung EO im Umfang eines Tagsatzes von 196 Franken à 30 Tagen, d.h. total CHF 5'880. Inhaberinnen und Inhaber von Kapitalgesellschaften erhalten eine Entschädigung von CHF 3'320 im Monat. Das ist eine Ungleichbehandlung. Die Entschädigung der Unternehmerinnen und Unternehmen muss unabhängig von der Rechtsform des Unternehmens erfolgen. Der sgv fordert deshalb, allen Unternehmerinnen und Unternehmen unabhängig der Rechtsform der Unternehmung, die Entschädigung gemäss Regelung EO auszurichten.

Viele unmittelbar betroffen
Viele Unternehmen sind unmittelbar von der behördlich verordneten Schliessung betroffen, auch wenn ihre Aktivitäten nicht ausdrücklich in der Verordnung des Bundesrates genannt sind. In der Wertschöpfungskette führen die verordneten Schliessungen zu weiteren de facto Schliessungen. So haben Zahntechnikbetriebe keinen Publikumskontakt, doch sie arbeiten für Zahnärzte, die derzeit keine übliche Kundschaft behandeln dürfen. Es bestehen zahlreiche weitere Beispiele für Betroffenheit der Schliessung, ohne ausdrücklich in der Verordnung aufgeführt zu sein. Diese de facto Schliessungen müssen zu Entschädigungen via EO führen.

Weiter fordert der sgv, dass die Massnahmen des Bundesrates konsequent umgesetzt werden. Es gibt viele Beispiele von namentlich Grossverteilern, die immer noch ihr Gesamtsortiment dem Publikum zugänglich machen. Das ist eine offensichtliche Verletzung der Regelung und führt zu einer massiven Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten der KMU, die schliessen mussten.
Für den sgv ist es wichtig, dass die bisherigen Bemühungen des Bundesrates richtig funktionieren und von den KMU als Erfolg wahrgenommen und anerkannt werden. Ent­sprechend ist der festgestellte Handlungsbedarf die Weiterentwicklung eines wirksamen Krisenbewältigungsmodells.

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News vom 26.3.2020 - Corona Hotline und Mailcenter im Kanton Zürich
Der Kanton Zürich hat ab sofort eine eigene Corona Hotline:

Telefon Nummer: 0800 044 117

Die Internetseite vom Kanton zum Paket für die Wirtschaft wurde ebenfalls aufgeschaltet:

www.vd.zh.ch/wirtschaft-coronavirus 

Dort sind wichtige Hinweise für kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige und ge-meinnützige Informationen zu finden.

Auf den Internetseiten ist auch ein Kontaktformular aufgeschaltet. Ein neu eingerichtetes Mailcenter bei der Finanzdirektion wird die Anfragen beantworten bzw. zur Erledigung an die zuständigen Stellen weiterleiten.

Das Mailcenter ergänzt die bestehende kantonale Coronavirus-Hotline 0800 044 117 (täglich von 7 bis 23 Uhr).

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Info vom 25.3.2030 - Kreditvergabe bei Banken geregelt -  0% Zins bei Krediten bis Fr. 500'000.-
Der Bundesrat hat das Vorgehen bei der Kreditvergabe bekanntgegeben. Gesuche für COVID-19-Kredite müssen hier erfasst werden: https://covid19.easygov.swiss/ 

Bis zu CHF 500’000 werden Kredite unbürokratisch innert kurzer Frist ausbezahlt und zu 100% vom Bund abgesichert. Der Zinssatz auf diesen Überbrückungskrediten beträgt aktuell 0%.

So reichen Sie Ihr Gesuch für Ihren COVID-19-Kredit ein:

  1. Laden Sie auf https://covid19.easygov.swiss/ die Vereinbarung für Ihren Kredit herunter, füllen Sie alle verlangten Felder aus und drucken Sie das PDF aus.
  2. Unterschreiben Sie die Vereinbarung.
  3. Scannen Sie die Vereinbarung ein und verschicken Sie diese per E-Mail oder per Briefpost an die Bank.
  4. Die Bank prüft die Vereinbarung. Ist diese komplett, wird Ihnen das Geld direkt von der Bank ausbezahlt.

Gesuche können ab Donnerstag, 26.03.2020, 8.00 Uhr gestellt werden.

Für PostFinance-Kunden: Da viele KMU nur über eine Kontoverbindung bei PostFinance verfügen, ermöglicht der Bundesrat auch der PostFinance, ihren bestehenden Firmenkunden unbürokratischen Zugang zu Krediten bis 500'000 Franken zur Verfügung zu stellen. Dies stellt keine Entbindung der PostFinance vom Kreditvergabeverbot dar, sondern eine zeitlich begrenzte Massnahme im Rahmen dieses Programms.

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