5. Unternehmer-Treff

31.08.2020
16:30 - 19:00
Bildungszentrum Sihlpost, Sihlpostgasse 2, Zürich
KGV und KV Business School Zürich
nur für Mitglieder

Das Coronavirus machte den Organisatoren des Unternehmer-Treffs, dem KGV und der KV Business School Zürich, einen dicken Strich durch die Rechnung. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Nachdem die geplante Veranstaltung vom 24. März 2020 verschoben werden musste, kann der Anlass mit demselben Referenten Thomas Nast nun am 31. August 2020 stattfinden.

Leadership Trainer Thomas Nast (nast-leadership) wird beim neu angesetzten 5. Unternehmer-Treff am Montag, 31. August 2020 zu Gast sein. Basierend auf umfangreichen Erhebungen zeigt er auf, wie wertvoll es sein kann, wenn sich Nehmen und Geben zwischen Teams und Partnern die Waagschale halten und welche positiven Effekte Offenheit, sich auf gleicher Augenhöhe begegnen sowie gegenseitiges Vertrauen sind, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Der Anlass wird wieder partnerschaftlich organisiert vom KGV und der KV Business School.

Thomas Nasts Ausgangsfrage erlangte gerade während Corona und angesichts der vielen Home-Office-Umstellungen ungeahnte Brisanz: Wie führen wir nun uns, unsere Teams, unsere Organisation teamübergreifend und partnerschaftlich? Das vermeintlich «natürliche» Verhalten des Menschen erwies sich gemäss Umfragen als kontraproduktiv: Wir in unseren Unternehmungen wollen besser sein als andere, grenzen deshalb mögliche Partner aus und denken nicht daran, unser Wissen zu teilen. «Wir sind Teil eines tiefgreifenden Wandels im Führungsverständnis. Mit Corona bekam die Digitalisierung in vielen Arbeitsbereichen einen unglaublichen Schub. Das Führen auf Distanz von bestehenden (und zukünftig vermehrt von virtuellen) Teams wird unsere Zukunft sein», sagt dazu Thomas Nast.

Wo Führung und Bewertung eben noch über individuelle Ziele stattgefunden hat, geht es in einem partnerschaftlichen Nebeneinander darum, dass die Zusammenarbeit gemeinschaftsorientiert ist, dass Führung den Einzelnen zur Kooperation befähigt und dass ein übergeordnetes Gemeinwohl angestrebt wird. Gerade bei zunehmender geografischer Distanz ist es wichtig, das Zugehörigkeitsgefühl zu pflegen und gemeinsame Teamtools, klar definierte Prozesse, Schnittstellen und Abläufe (etwa gemeinsame Videokonferenzen) klar zu definieren. «Jedes Teammitglied und alle Partner sollten sich jederzeit darüber informieren können, wer wo an was arbeitet», sagt Thomas Nast.

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