KGV unterstützt das Referendum gegen einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub

Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) lehnt im Grundsatz neue Steuern, Gebühren und Abgaben ab, welche kleine und mittlere Unternehmen zusätzlich belasten. Der Vorstand des KGV hat deshalb letzte Woche beschlossen, das Referendum gegen einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub zu unterstützen.

Arbeitgeber sollen nach dem Entscheid der Parlamentsmehrheit für den zusätzlichen Vaterschaftsurlaub zur Kasse gebeten werden. Neben den finanziellen Mehrbelastungen sind für kleine und mittlere Unternehmen zusätzliche Abwesenheiten von Mitarbeitenden nur schwer zu kompensieren.

Aus Sicht des KGV braucht es keine neuen Zwangsabgaben auf Gesetzesstufe, welche die Unternehmen weiter belasten. Die Betriebe und die Branchen werden mit dem zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub ihrer Flexibilität beraubt und unnötig bevormundet. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass die Betriebe und Branchen durchaus selber in der Lage sind, Vaterschaftsurlaube über dem gesetzlich vorgegebenen Minimum einzuführen – dort, wo dies gefragt ist und Sinn ergibt.

Weitere Informationen zum Referendum des überparteilichen Komitees und Unterschriftenbogen sind unter www.lohnabzuege-nein.ch zu finden.