JA zur Steuervorlage SV17

Die Annahme der eidgenössischen «AHV-Steuervorlage» am 19. Mai war für die Zürcher Wirtschaft ausserordentlich wichtig. Die international verpönten Steuerprivilegien wurden abgeschafft, und der Eintrag auf schwarze Listen konnte in letzter Minute verhindert werden. Im Gegenzug erhielten die Kantone einen Werkzeugkasten mit neuen, international akzeptierten Steuerinstrumenten, die vor allem für den Kanton Zürich wichtig sind. Mit der Einführung der sogenannten Entlastungsbegrenzung wird jedoch dafür gesorgt, dass die Unternehmen ihre Steuerlast nicht beliebig reduzieren können.

Die Umsetzung der neuen Bundesvorgaben mit den international akzeptierten Steuerinstrumenten erfolgt im Kanton Zürich nun mit der kantonalen «Steuervorlage 17». 

Die Hauptargumente auf einen Blick:

  • Die Vorlage SV17 sorgt dafür, dass der Kanton Zürich im Steuerwettbewerb nicht vollständig abgehängt wird. Mit der SV17 wird die Abwanderung von Unternehmen in andere Kantone nicht beschleunigt.
  • Ein Blick in die Steuerstatistik zeigt, warum bisherige Statusgesellschaften so wichtig sind. Von sämtlichen juristischen Personen im Kanton Zürich werden zwar nur rund 3 Prozent aktuell noch privilegiert besteuert. Diese sind aber für 16 Prozent aller Gewinnsteuereinnahmen verantwortlich.
  • KMU profitieren von solchen Unternehmungen und sind als Zulieferer eng mit ihnen verflochten. Auch Personen, die für Konzerne arbeiten, sind gute Konsumenten unserer KMU-Wirtschaft und Steuerzahler.
  • Die Umsetzung im Kanton Zürich sieht vor, den allgemeinen Gewinnsteuersatz von 8 auf 7 Prozent zu senken. Davon profitieren auch die KMU.
  • Von Beginn weg hatten die Gegner der Steuervorlage einen sozialen Ausgleich als Kompensation für mögliche Steuerausfälle gefordert. Die gefundene Lösung sieht nun eine Zusatzfinanzierung der AHV von rund 2 Milliarden Franken vor. Diese wurden mit der «AHV-Steuervorlage» am 19. Mai schon zugestimmt, weshalb es auf kantonaler Ebene keinen zusätzlichen sozialen Ausgleich (bspw. in Form von höheren Familienzulagen) braucht.
  • Bei der SV17 handelt es sich um eine austarierte Kompromisslösung, welche sowohl von Kanton, Städte, Gemeinden, Landeskirchen und den Wirtschaftsverbänden unterstützt und mitgetragen wird. Einzig die SP, die Grüne Partei, die Alternative Liste und die Gewerkschaften stellen sich dagegen.

Parole: JA zur Steuervorlage SV17

Weitere Informationen finden Sie auf www.massvoll-entlasten.ch