Abstimmung 23. September: Volksinitiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren» – warum ein Nein für KMU wichtig ist

Im November 2015 hat die Zürcher Stimmbevölkerung mit 64,5 Prozent dem Bau der Limmattalbahn von Zürich-Altstetten bis nach Kilwangen-Spreitenbach zugestimmt. Die Volksinitiative verlangt nun den Verzicht auf die zweite Bauetappe ab Schlieren. 

Die Argumente des KGV auf einen Blick

  • Das Limmattal ist ein wichtiges und wachsendes wirtschaftliches Zentrum im Kanton Zürich, das auf den Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen angewiesen ist

  • Die Limmattalbahn wertet das Limmattal verkehrstechnisch auf und ermöglicht optimale Voraussetzungen für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen

  • Das Projekt beinhaltet auch diverse Anpassungen und Ausbauten im Strassennetz und stärkt als Gesamtverkehrslösung sowohl den motorisierten Individualverkehr als auch den öffentlichen Verkehr im Limmattal

Fazit und Abstimmungsempfehlung

Ein Projektabbruch der zweiten Etappe zum jetzigen Zeitpunkt hinterliesse einen planerischen Scherbenhaufen. Die Standortgemeinden unternehmen seit Jahren enorme Anstrengungen, die Limmattalbahn in ihre Entwicklungsstrategien einzubinden. Die Bahn funktioniert nur als Gesamtprojekt und die erste Etappe bis Schlieren befindet sich bereits im Bau. Sie wird voraussichtlich im September 2019 in Betrieb genommen. 

Die Verbandsleitung stimmte dem Bau der Limmattalbahn 2015 zu. Es gibt keine neuen Fakten oder Erkenntnisse zur Limmattalbahn. Deshalb hält sie an ihrer Beurteilung aus 2015 fest und empfiehlt ein Nein zur Volksinitiative.