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Gewerbeverband Zürich
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Inhalt

Tiefere Strassenverkehrsabgaben entlasten Zürcher Gewerbe

Der Kantonale Gewerbeverband Zürich begrüsst die Vorstösse im Kantonsrat, das Zürcher Gewerbe bei den Strassenverkehrsabgaben entlasten zu wollen. Eine deutliche Verbesserung des Verkehrsnetzes verspricht zudem das Projekt «Rosengartentunnel und Rosengartentram», für das sich die Verbandsleitung kürzlich ausgesprochen hat.

Die vier parlamentarischen Initiativen zu den Strassenverkehrsabgaben, die der Kantonsrat nach den Sommerferien behandeln wird, wertet der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) als positive Signale für den motorisierten Individualverkehr. Die Verlängerung des Ökobonus für gewerblich genutzte Lieferwagen bis 3,5 Tonnen sowie die Reduktion der Verkehrsabgaben für Lastwagen helfen dem Zürcher Gewerbe, im Vergleich zu den benachbarten Kantonen wieder konkurrenzfähiger zu sein. Dass die im öffentlichen Linienverkehr eingesetzten Motorfahrzeuge neu ebenfalls Verkehrssteuern entrichten sollen, beseitigt die indirekte Subventionierung des motorisierten ÖV und ermöglicht mehr Transparenz in der ÖV-Rechnung.

Der KGV unterstützt zudem die generelle Senkung der Verkehrsabgaben um 20 Prozent. Gemäss der aktuellen Langfristplanung des Strassenverkehrsfonds stehen ausreichend Mittel zur Verfügung, um anstehende Strassenprojekte zu realisieren. Allerdings gilt die Unterstützung nur mit der Einschränkung einer achtjährigen Befristung. Anschliessend soll eine Neubeurteilung sicherstellen, dass für den Strassenbau auch in Zukunft ausreichend Mittel vorhanden sind. «Bei der aktuellen Höhe des Strassenfonds ist es angebracht, die Wirtschaft durch tiefere Strassenverkehrsabgaben zu entlasten, anstatt weitere Finanzmittel des Gewerbes im Fonds zu binden», erklärt KGV-Präsident Werner Scherrer und bekräftigt, dass der KGV nicht nur anstehende, sondern auch künftige Strassenbauvorhaben unterstützen werde.

Ja zum Projekt «Rosengartentunnel und Rosengartentram»

An der Vorstandssitzung von letzter Woche entschied die KGV-Verbandsleitung, das Projekt «Rosengartentunnel und Rosengartentram» zu befürworten. Dieses hilft die seit Jahrzehnten unbefriedigende Verkehrssituation in Zürich-West zu eliminieren. Die Achse Rosengarten-/Bucheggstrasse ist zusammen mit der Hardbrücke die einzige leistungsfähige Strassenverbindung zwischen Zürich-Nord, der Flughafenregion und dem übrigen nordöstlichen Kantonsgebiet auf der einen sowie Zürich-West und den bevölkerungs- und arbeitsplatzreichen Gebieten südlich des SBB-Gleiskorridors auf der anderen Seite. Allein im näheren Einzugsbereich dieser Verkehrsachse sind knapp 30 Prozent aller Arbeitsstellen des Kantons angesiedelt.

Die Zustimmung des KGV ist auch im Zusammenhang mit einer Reihe von kantonalen Verkehrsprojekten zu sehen, die nun prioritär vorangetrieben werden müssen: die Umfahrung Eglisau, der Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach, die Erschliessungsstrasse Neuhegi-Grüze sowie die längst überfällige Oberlandautobahn. «Ein leistungsfähiges Verkehrsnetz ist auch im Zeitalter der New Economy eine Grundvoraussetzung für eine starke Volkswirtschaft», erklärt KGV-Geschäftsleiter Thomas Hess., «Der Strasse kommt dabei nach wie vor die grösste Bedeutung zu.»

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